2. Price For MUR.KNOTEN – The Basic Concept For 9-5

Robot vehicles are performing on the basis of server logfiles and Internet traffic.
The data material ist the basis for the choreography of the vehicles. While the vehicles are moving they are scraching the surface with a spiky metal pin. Continuous scraching displays coloured layers. After some time a drawing will emerge as a mirror of the data traffic in the Internet.

Robotervehikel inszenieren Logfiles von Webservern und Datentraffic.
Das Datenmaterial bildet die Grundlage für die Choreografie der Vehikel. Während sich die Vehikel langsam fortbewegen, ritzen sie mit einem spitzen Metallstift in die Grundfläche. Kontinuierliches Gravieren legt immer tiefere Farbschichten frei, wobei eine farbige Zeichnung als Spiegelbild des Datenaustauschs entsteht.

statement of the jury awarding the project “Mur.knoten”, submitted by Karl Heinz Jeron from Berlin, with the appreciation prize:

the project with the 18 autonomously moving vehicles is a charming visualisation, that connects the transmission of netspecific data with creatures, that leave their traces in the real space, in a innovative manner. the carving in colourstrata during the movement is another interesting level, in which the traces of the movement are made visual.

the playful realisation has probably also got attraction to people afar from the net, that can appreciate networking/internet as a microcosmos.

Technische Beschreibung:
Für die Inszenierung werden spezielle Vitrinen angefertigt.
Die Größe der Vitrinen wird bestimmt durch die Anzahl der Vehikel, die in einer Vitrine agieren sollen. Das Mindestmaß der Grundfläche ist 1200×1000 mm bei einer Höhe von 1000 mm. Diese Grundfläche reicht für 1 bis 2 Vehikel.
Zum Einsatz kommen zweibeinige, 80 x 40 x 400 mm große Vehikel.
An jedem Bein befindet sich ein Motor, der eine weiche Kunststoffkugel als Radersatz antreibt.
Zusätzlich ist an einem Bein ein spitzer Metalstift montiert, mit dem sich die Vehikel in die Grundfläche eingravieren und während des Ausstellungszeitraums immer tiefere Farbschichten freilegen. Um dies zu ermöglichen ist der Boden der Vitrinen mit 20 verschiedenen Farbschichen lackiert.
Ein Computer ermittelt mit Hilfe von Software Tools, wie ping, traceroute, rpath und eigenen Skripten die statistischen Informationen des Netzwerkknotes und sendet sie an die Vehikel.
Jedes Vehikel hat einen Mikrokontroller für den Datenempfang und die Motorsteuerung.

Nach Absprache werden Anzahl und Ort der Vitrinen festgelegt.
Die Auswertung der Daten sollte in Echtzeit erfolgen, kann aber bei ungünstigen Gegebenheiten auch für einen repäsentativen Zeitraum im Vorfeld erfolgen.
Die Geschwindigkeit der Vehikel wird durch das Googleranking des korrespondierenden Knotens bestimmt. Die Choreografie der Vehikel wird durch folgende Funktion bestimmt:
(x)=exp(cos(x))- 2*cos(4*x)+sin(x/12)**5
Dieser Algorithmus erzeugt eine eliptische Umlaufbahn, die immer wieder durch den Ursprung, also den im Netzplan verzeichneten Knoten fährt. x entspricht der Auswertung des Netzwerkverkehrs. Die Mikrocontroller in den Vehikeln benutzen diesen Algorithmus für die Steuerung.
Die Installation kann in einer Glasvitrine sowohl im Innenraum als auch im Außenraum realisiert werden.

Posted on by Karl Heinz Jeron
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